Der See

Du kennst meinen Namen, kennst mein lachendes Gesicht.
Du glaubst, du weisst genau wie ich bin, doch einen Ort
tief in mir, den zeig ich dir nicht.

Wenn ich traurig bin, geh ich dort hin, dann fülle ich mit meinen Tränen ihn auf.
Ganz heimlich allein in der Nacht und setze mich an dem Ufer des Sees.

Du kennst mich als stark, zuverlässig und fest, du glaubst, dass ich nicht verletzlich bin,
wird meine Seele verwundet, zieh ich mich zurück in mein Nest.

Geh zu dem Ort an dem ich ab und zu bin. Dann fülle ich mit meinen Tränen ihn auf.
Heimlich wenns keiner sieht, in der Nacht und kühl die Wunden meiner Seele im Wasser des Sees.

Es gibt keine Wegbeschreibung hinunter zum See, tief in dir versteckt liegt dieser Ort.
Wenn du ihn kennst, ahnst du vielleicht, dass auch ich ein Clown bin und warst selbst
in der Nacht schon mal dort.

Hast den See aus den Tränen der Clowns aufgefüllt, dort geweint, alleine in der Nacht.
Vielleicht wäscht von uns heimlich seine Wunden im See, der aus den Tränen von Clowns gemacht.


Text und Musik © Manfred Kanzler







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10/2013

© Jutta Bauer